Gesetzliche Krankenkasse 

Deutschland

Wenn Sie in Deutschland krankenversichert sind, haben Sie das Recht sich im EU-Ausland zahnärztlich behandeln zu lassen. Das gleiche gilt für eine Behandlung in der Schweiz oder den EWR-Staaten. Sie haben die Möglichkeit, sich die Kosten ganz oder teilweise von Ihrer Versicherung erstatten zu lassen (egal ob gesetzlich oder privat)!

Weil die Mieten, Löhne, Leben und Materialkosten in Ungarn niedriger sind als in Deutschland, der Zahnersatz Budapest deutlich billiger ist, teilweise um rund 50-70%.

Wir sind Partner mit dem Grösste Gesetzliche Krankenkasse von Deutschland, seit 2004 wie: 

  • AOK
  • BARMER
  • BKK
  • IKK
  • etc.

Kostenübernahme von Auslandsbehandlungen 

für gesetzlich Krankenversicherte

Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen das, was medizinisch notwendig ist

  • Klären Sie vor der Behandlung das Ob und Wie einer Erstattung durch Ihre Krankenversicherung
  • Für Zahnersatzbehandlungen gelten besondere Regelungen, der Heil- und Kostenplan muss vorab genehmigt werden
  • Sie tragen die Kosten der Behandlung zunächst selbst und reichen im Nachgang Ihre Rechnung bei der Krankenkasse in Deutschland ein und erhalten dann erst den erstattungsfähigen Anteil der Krankenkasse
  • So können zahnärztliche Behandlungen schnell in Anspruch genommen werden

Wie sollte ich eine Auslandsbehandlung vorbereiten?

  • Kontaktieren Sie als erstes Ihre eigene Krankenkasse, fragen Sie, welche Kosten erstattet werden
  • Reichen Sie den Heil- und Kostenplan von Zahnexperten Budapest vor Behandlungsbeginn in deutscher Sprache bei der Kasse ein
  • Genehmigt die Kasse den Plan, erhalten Sie auch bei Auslandsbehandlungen den Festzuschuss
  • Lassen Sie sich nach der Behandlung eine detaillierte Rechnung auf Deutsch für die Krankenkasse ausstellen

Welche Zahnbehandlung Kosten 

übernimmt die Krankenkasse?

Kontrolluntersuchung

  • Wer als Erwachsener gesetzlich krankenversichert ist, kann einmal pro Halbjahr kostenlos zur Kontrolluntersuchung zum Zahnarzt gehen
  • Die Kontrolluntersuchung hat das Ziel, Krankheiten früh festzustellen und bei Bedarf weitere Behandlungen einzuleiten. Der Zahnarzt untersucht alle Zähne der Reihe nach. In einem Zahnschema wird festgehalten, welche Zähne fehlen, welche gefüllt, überkront oder ersetzt sind

Zahnsteinentfernung

  • Einmal pro Jahr ist die Zahnsteinentfernung Kassenleistung

Zahnfüllungen

  • Füllungen sind Sachleistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung, das heißt, was notwendig und wirtschaftlich ist, wird zu 100 Prozent bezahlt
  • Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten im Frontzahnbereich sogenannte Komposit-Füllungen aus zahnfarbenem Kunststoff und im Seitenzahnbereich Amalgamfüllungen
  • Wer eine Amalgam-Allergie nachweisen kann, erhält auch im Seitenzahnbereich eine kostenlose Kunststofffüllung

Selbst wenn sich Patienten für eine kostenpflichtige Füllung entscheiden, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen immer noch die Kosten der gesetzlichen Alternative, d.h. der Patient muss lediglich die Differenz zwischen zuzahlungsfreier Kassenvariante und kostenpflichtigen Leistung zahlen.

Wurzelbehandlung

  • Eine Wurzelkanalbehandlung ist nur mit Einschränkungen eine Kassenleistung. Die Kosten werden übernommen, wenn der Zahn als erhaltungswürdig eingestuft wird
  • Zum Leistungsumfang der Krankenkasse gehört die Wurzelbehandlung als auch die Entfernung von Wurzelspitzen (Resektion) im Front- und Seitenzahnbereich, sofern der betroffene Zahn als erhaltungswürdig eingestuft wird
  • Das Reinigen, Befüllen und Verschließen der Wurzelkanäle sind erstattungsfähige Leistungen einer Wurzelkanalbehandlung

Welche Zahnersatz Kosten 

übernimmt die Krankenkasse?

(Eigenanteil und Festzuschuss)

  • Die Krankenkassen bezahlen für Brücken, Prothesen und Kronen einen festen Zuschuss. Er wird aus Durchschnittswerten ermittelt und deckt die Hälfte der ermittelten Kosten für die Regelversorgung ab
  • Mit Bonusheft 60 oder 65 Prozent!
  • Was als Basistherapie definiert ist, heißt Regelversorgung. Wer mehr will, muss die Mehrkosten selbst bezahlen. Die Regelversorgung wird stets wissenschaftlich überprüft
  • Wer Implantate, Keramik oder Gold möchte, also einen über die Regelversorgung hinausgehenden Zahnersatz, bekommt den Festzuschuss auch, muss aber die Mehrkosten alleine zahlen wie Eigenanteil

Praktisches Beispiel zur Kostenerstattung 

bei einem Implantat

Bei einem gesetzlichen Krankenversicherten steht ein Implantat an

  • Deshalb bekommt dieser von seinem Zahnarzt einen Kostenvoranschlag. Der Kostenvoranschlag (Heil- und Kostenplan) bildet genau ab, welche Leistungen der Zahnarzt erbringen wird
  • Den Kostenvoranschlag reicht der Versicherte zunächst bei der gesetzlichen Krankenversicherung ein. Diese prüft die eingereichten Unterlagen und schreibt dem Versicherten, welchen Teil der Kosten sie übernimmt. Dabei berücksichtigt sie schon eventuelle Boni, die durch die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen gelten. Deshalb sollten Versicherte immer ihr Bonusheft zusammen mit dem Kostenvoranschlag bei der Krankenkasse einreichen
  • Angenommen, der Zahnersatz kostet 2000 € inklusive sämtlicher Leistungen, dann übernimmt die Krankenkasse 1000 €!

Wan er hat noch Zahnzusatzversicherung

  • In jedem Fall reichen Versicherte diesen genehmigten Heil- und Kostenplan in Kopie bei ihrer Zahnzusatzversicherung ein. Außerdem schicken sie den Kostenvoranschlag vom Zahnarzt mit
  • Nun prüft die Zusatzversicherung ebenfalls, welchen Anteil sie übernimmt. Gilt ein Tarif, bei dem bis zu 90 % der Kosten unter Berücksichtigung der gesetzlichen Festzuschüsse übernommen werden, dann stockt sie die 1000 € von der gesetzlichen Krankenkasse entsprechend auf 1900 € auf
  • Es verbleiben noch 100 €, die der Patient als Eigenleistung tragen muss