Zahnersatz Lexikon 

Zahnklinik Zahnexperten Budapest


Warum müssen verlorene Zähne ersetz werden?

Ein Lückengebiss ist wahrhaft alles andere als ästhetisch, vor allem, wenn beim Lächeln frontale Lücken klaffen, aber noch ärger sind die gesundheitlichen Folgen, die man geneigt ist zu ignorieren. Von denen gibt es nämlich eine ganze Reihe, insbesondere bei völliger Zahnlosigkeit.

Das Schlimmste am Zahnverlust ist nicht die Optik. Eine der gravierendsten Folgen ist die Verschlechterung oder gar Verlust der Kaufunktion: ohne Zähne kann man nicht richtig kauen, die Tätigkeit des Verdauungssystems wird beeinträchtigt, und dies fördert die Entstehung von Geschwüren. Darüber hinaus ist man ohne Zähne auch nicht mehr fähig, qualitative Nahrung zu verzehren, was zu Vitamin- und Nährstoffmangel führt.

Zahnlosigkeit erschwert auch das Sprechen erheblich. Die Artikulation verändert sich stark einerseits durch das Fehlen der Zähne, andererseits dadurch, dass sich das Volumen der Mundhöhle, die Position der Zunge und selbst die Form des Kieferkamms verändert. Zu einer einwandfreien Lautbildung ist das harmonische Zusammenspiel dieser Faktoren erforderlich.

Das Zahnlosigkeit auch den Alterungsprozess beschleunigt, weil durch die veränderten Gesichtszüge auch die Falten tiefer werden. Wenn nämlich die volle Bezahnung fehlt, die sonst die Gesichtsmuskulatur stützt, verliert das Gesicht ihre jugendhafte Form, und der Volumenverlust führt zum Verlust der natürlichen Gesichtskonturen.

In der Reihenfolge zwar zuletzt, aber durchaus nicht in der Bedeutung, darf man die psychischen Folgen nach einem Zahnverlust nicht außer acht lassen. Man schämt sich, den Mund aufzumachen, und dieses Schamgefühl veranlasst einen dazu, sich zu isolieren, sich vom Rest der Gesellschaft abzukapseln. Dies ist sicherlich kein lebenswertes Leben mehr.

Man sollte schöne Momente im Leben genießen können. Und genau deshalb wird es immer wieder nachdrücklich betont, wie unheimlich wichtig es ist, schnellstmöglich für den Ersatz verlorener Zähne zu sorgen - für uns, unsere Gesundheit und unser Wohlergehen.


Brücke

Eine Zahnbrücke wird dann notwendig, wenn ein oder mehrere Zähne verloren gegangen sind. Um diese Lücke zu schließen, werden die beiden neben der Lücke stehenden Zähne so abgeschliffen wie für eine Zahnkrone, einmal sämtliche Flächen bis unter das Zahnfleisch.

Im Labor werden dann für diese Zähne Zahnkronen gefertigt, die durch einen künstlichen Zahn miteinander verbunden sind. Dieser Zahn ersetzt dann den vorher verlorenen. Diese Methode ist die häufigste, wenn kleine Lücken geschlossen werden müssen und hat sich extrem gut bewährt.


Biokompatibel Zahnersatz

Da die Metallunverträglichkeit des Patienten ständig zunimmt, besteht ein immer größerer Bedarf an metallfreiem Zahnersatz. Billiger als Gold oder Titan und durch seine Wasserunlöslichkeit und geringe Reaktion mit anderen Materialien ist es auch ideal für Allergiepatienten geeignet.  


Geschiebe

Geschiebe sind zweiteilige kleinste Präzisionsteile, die meist industriell gefertigt werden. Der eine Teil wird in einem Stück mit Zahnkronen verbunden, die fest im Mund verbleiben und der zweite Teil wird mit der zu fertigenden Teilprothese verbunden.

Bei exakter Verarbeitung passt die gefertigte Prothese genau auf die im Mund fest eingeklebten Geschiebeteile. Das Geschiebe verbindet die festen Zähne im Mund, mit dem herausnehmbaren Teil des Zahnersatzes. Deshalb wird ein Geschiebe auch Verbindungselement genannt.


Geschiebeprothese

Auch bei der Geschiebeprothese werden vorhandene Restzähne beschliffen und anschließend mit einer Zahnkrone versehen. Der kleine Unterschied zur normalen Zahnkrone ist der, dass man nicht nur ein dünnes Metallkäppchen herstellt, sondern an diesem Käppchen einen Metallzapfen herausstehen lässt.

Anschließend wird diese Kappe mit Keramikmasse umhüllt, so dass sie aussieht wie ein Zahn, bei dem hinten ein Metallzapfen herausschaut. Der Zahntechniker hat jetzt die Möglichkeit eine Prothese herzustellen die an diesen im Mund befindlichen Metallzapfen festhält. Diese Methode ist sehr ästhetisch.


Herausnehmbarer Zahnersatz

Herausnehmbarer Zahnersatz ist der Überbegriff aller zahntechnischen Arbeiten, die nicht fest im Mund verklebt werden können. Hierzu gehören die Vollprothesen und die Teilprothesen, zu denen wiederum Teleskopprothesen, Geschiebe- und Riegelprothesen.


Implantat

Implantate sind künstliche, zumeist aus Titan gefertigte Zahnwurzeln die vom Zahnarzt im Knochen fest verankert werden. Sind diese Zahnimplantate erst einmal fest im Mund verwachsen, kann jeder erdenkliche Zahnersatz darauf angefertigt werden.

Im Extremfall fehlt einem Patienten nur ein Zahn, dann kann dieser mit einer Krone auf Implantat ersetzt werden. 

Fehlen mehrere Zähne nebeneinander, kann auf zwei oder mehr Implantaten eine Brücke angefertigt werden. 

Fehlen sehr viele oder gar alle Zähne, kann auf diesen Implantaten eine Vollprothese oder Teilprothese angefertigt werden. Da Implantate verlorene Wurzeln wieder ersetzen, gibt es im Grunde keine Einschränkung der Möglichkeiten, es sei denn die Knochensubstanz verhindert ein setzen eines Implantates. Theoretisch ist es jedoch möglich, jeden einzelnen verloren gegangenen Zahn zu ersetzen. 


Inlay / Onlay

Diese kleinste Form des Zahnersatzes wird dann eingesetzt, wenn ein kleiner Teil eines Zahnes beschädigt ist und ersetzt werden muss. In den meisten Fällen werden in diesem Fall Füllungen, auch Plomben genannt, durch den Zahnarzt eingebracht.

Wenn ein Patient jedoch eine dauerhaftere, oder schönere Lösung wünscht, werden diese kleinen defekte durch passgenaue Inlays ersetzt. Sie werden im Dentallabor aus verschiedenen Materialien gefertigt. Entweder aus Kunststoff, Metall oder Keramik. Hier entscheidet der individuelle Wunsch des Patienten. 

Metall ist extrem dauerhaft haltbar, ist jedoch nicht Zahnfarben! 

Kunststoff sieht hervorragend aus, ist aber von allen Inlay-Lösungen die am wenigsten haltbare. 

Keramik erfordert eine hohe Präzision in der Fertigung durch Zahnarzt und Labor, ist dann aber sehr ästhetisch und sehr haltbar.


Keramik

Keramik ist das Material, welches nach heutigem Stand der Technik der natürlichen Zahnsubstanz am nächsten kommt. Keramische Werkstoffe sind biologisch optimal verträglich. Sie verändern weder das Mundmilieu, noch werden sie selbst dadurch beeinflusst. Zudem schont die geringe Wärmeleitfähigkeit den Zahnnerv. Auch zu anderen Restaurationswerkstoffen, zum Beispiel bei bereits vorhandenen metallischen Versorgungen, verhält sich die Keramik neutral. Ihre chemische Widerstandskraft übertrifft selbst hochwertige Metalle. Keramik ist absolut farbbeständig und abrasionsfest. Wissenschaftliche Studien belegen, dass keramische Restaurationen ebenso langlebig sind wie Edelmetallversorgungen.

Besonders gut geeignet ist Keramik für Alle, die allergisch auf Metalle reagieren. Aber auch Patienten ohne solche Allergien bevorzugen wegen der hohen Verträglichkeit und der sehr guten Ästhetik zunehmend Lösungen ohne Metall. Dank der Adhäsiv-Klebetechnik wird die gesunde Zahnsubstanz praktisch komplett erhalten und nur die fehlende oder defekte ersetzt. Keramikfüllungen stellen somit auch eine äußerst substanzschonende Versorgung dar.

Bei der Herstellung teil- und vollkeramischer Lösungen arbeiten Zahnarzt und Zahntechniker sehr sorgfältig Hand in Hand. Von der Präzision ihrer Arbeit beim Präparieren des Zahns, bei der Werkstoffauswahl, bei Herstellung und Befestigung des Zahnersatzes im Mund hängt der dauerhafte Erfolg für Sie als Patient ab.

Standard-Therapielösungen gibt es leider nicht, denn nicht jedes Gebiss ist für eine Versorgung mit Vollkeramikkronen oder -brücken geeignet. Für kleinere Brücken im Front- und Seitenzahnbereich hat sich Keramik bereits bewährt. Besonders mit dem noch recht neuen und hoch belastbaren Werkstoff Zirkoniumoxid wachsen die Spannen, die sich mit Vollkeramik überbrücken lass.


Keramikinlays

Keramikinlays sind eine Alternative zu jeglicher Art von Füllung aus Amalgam, Kunststoff oder Zement.

Sie werden im zahntechnischen Labor gefertigt und passgenau eingeklebt. Keramikinlays sind ästhetisch die schönste Art der Versorgung der Löcher in den Zähnen. Die Anfertigung erfordert höchste Präzision und ist sehr dauerhaft.


Veneers / Keramikschalen

Veneers sind hauchdünne Keramikschalen, die nur im vorderen Bereich, bei den Frontzähnen zum Einsatz kommen. Diese Technik findet meist dann Anwendung, wenn eine ästhetische Korrektur der vorderen Zähne notwendig oder gewünscht ist.

Die Zähne werden nur von vorne abgeschliffen und durch eine dünne Keramikschale ersetzt. Sie sind so dünn, dass sie nur bei vitalen (lebendigen) Zähnen Anwendung finden können, da sich wurzeltote Zähne dunkel verfärben und dies durchscheinen würde.


Klammerprothese

Bei dieser einfachsten Art der Versorgung, bleiben die vorhandenen natürlichen Zähne unbehandelt.

Es wird lediglich ein Metallgerüst hergestellt, welches mit Hilfe von dünnen Metall-Armen (Klammern) an den restlichen Zähnen zum Halten gebracht wird. Diese Prothese besteht nur aus diesem Metallgerüst und den zu ersetzenden Zähnen aus Kunststoff.


Krone / Vollguss-, Keramikverblendkrone

Zahnkrone = Krone werden dann notwendig, wenn bei einzelnen Zähnen so viel Substanz beschädigt ist, dass der verbleibende Rest durch eine Hülle geschützt werden muss. Dazu schleift der Zahnarzt den betroffenen Zahn rundherum bis kurz unter das Zahnfleisch ab. Im Labor wird dann genau dieser Teil aus Metall und / oder Keramik hergestellt und durch den Zahnarzt eingeklebt. Jetzt hat kein Teil des Zahnes mehr Kontakt mit Speisen und Bakterien und ist damit geschützt. Die Krone ist eine bewährte Versorgung mit sehr langer Haltbarkeit. Sie kann aus Metall mit Keramik- oder auch aus reiner Keramik mit einem Gerüst aus Zirkonoxid gefertigt werden.

Der beschädigte Restzahn muss rundherum abgeschliffen werden. Die Zahnkrone wird mit Zement oder Klebstoff auf dem Zahnstumpf befestigt. Sie dient natürlich auch als Befestigung bei einer Brücke.

Eine teilkeramische Zahnkrone oder Zahnbrücke besteht aus einem Metallkern, der mit einer ästhetisch ansprechenden und lichtdurchlässigen Keramik überzogen, verblendet wird. Die Keramik wird schichtweise auf das Gerüst aufgetragen und unter Vakuum im Brennofen gebrannt. So kann der künstliche Zahn seinen natürlichen Nachbarn in Beschaffenheit und Farbe angepasst werden. Der Kern selbst ist jedoch nicht lichtdurchlässig. Ein natürlicherer Eindruck lässt sich mit einer vollkeramischen Versorgung erzielen, die im besten Fall nicht von den eigenen Zähnen zu unterscheiden ist.

Hinzu kommen konventionell mit Zement befestigte Kronen aus neuen, besonders harten Keramiken. Für kleine, bis zu dreigliedrige Brücken im vorderen Gebissbereich sind Silikatkeramiken besonders gut geeignet.

Geht es um Zahnersatz an den Seitenzähnen, die Tag für Tag einen enormen Kaudruck aushalten müssen, kommen feste und dichte Keramikarten zum Einsatz. Aus speziellen Zirkonoxidkeramiken lassen sich Gerüste für Kronen und Brücken fertigen, die dann wiederum mit einer Silikatkeramik verblendet werden. Solche vollkeramischen Kronen und Brücken werden mit sehr guten Ergebnissen in computergesteuerten CAD/CAM-Verfahren hergestellt.


Metallfreier Zahnersatz

Ein metallfreier Zahnersatz wird genau Ihrer individuellen Situation angepasst und bringt Ihnen die gewünschte Ästhetik zurück.

  

Prothese

Prothesen stellen künstlichen Zahnersatz dar, der einen oder mehrere eigene Zähne im Mund ersetzt und deren Funktion übernimmt. Unterschieden werden Prothesen in Teil- und Vollprothesen, die Einteilung erfolgt nach dem Zahnstatus des Patienten. 

Sind in einem Kiefer noch eigene Zähne vorhanden, wird eine Teilprothese eingesetzt, befindet sich jedoch kein biologischer Zahn mehr im Kiefer, dient eine Vollprothese dazu, Kauen und Sprechen wieder in gewohntem Maße zu ermöglichen.

Vollprothesen sind immer herausnehmbarer, also nicht im Kiefer verankerter Zahnersatz.

Teilprothesensind ebenfalls immer herausnehmbar, können aber mit festsitzenden Zahnersatz kombiniert sein.

Prothesen werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt, je nach Art und Ausführung kommen Kunststoff und Metall für die Basis, sowie Keramik- und Kunststoffzähne zum Einsatz. Die künstlichen Zähne bei einer Teilprothese können in Form und Farbe den vorhandenen Zähnen angeglichen werden, und auch mit einer Vollprothese lässt sich ein absolut natürlich wirkendes Gebiss nachbilden.


Riegelprothese

Diese Art von Teilprothese findet nur dann Anwendung, wenn ein Patient nur auf einer Seite Zähne verloren hat. Diese Methode ähnelt der Geschiebeprothese im Wesentlichen.

Es werden ebenfalls Zähne beschliffen und mit Keramik verblendet. Hinter den Zähnen wird im Labor eine Art Metallzapfen hergestellt, mit einer Vorrichtung, die ein festes Verriegeln der Prothese ermöglicht. Hierzu gibt es die unterschiedlichsten Methoden der Verriegelung, die sich vor Allem in der Handhabung unterscheiden. Hier kommt es sehr auf die Bedürfnisse und das Geschick des Patienten an. Eine Verriegelung einer solchen Prothese ist vorgeschrieben, da sie so klein ist, dass man sie durchaus verschlucken könnte.


Teilprothese

Wie es der Name hier bereits vorgibt, werden Teilprothesen notwendig, wenn ein großer Teil der natürlichen Zähne bereits verloren gegangen ist und wieder ersetzt werden muss.

Es sind zu wenige, um die entstandenen Lücken mit Brücken zu schließen, deshalb muss eine herausnehmbare Teilprothese hergestellt werden. Es gibt sehr viele verschiedene Möglichkeiten diese zu ersetzen.


Teleskopkronen

Eine Teleskopkrone ist eine Doppelkrone, die aus zwei Teilen besteht. 

Der Innen- oder Primärkrone, die direkt auf dem Zahnstumpf zementiert wird und aus einer dünnen Hülse aus einer hochwertigen Edelmetall- oder Nichtedelmetallegierung oder aus Zirkon gefertigt wird. 

Die Außen- oder Sekundärkrone ist fest mit dem herausnehmbaren Teil des Zahnersatzes verbunden und wird wie ein Teleskop auf der Primärkrone aufgeschoben.

Da Primär- und Sekundärkrone im Zahnlabor exakt aufeinander abgestimmt werden, wird so ein fester, zuverlässiger Halt der Prothese im Mund erreicht, während die verbleibenden Zähne optimal vor Belastungen, etwa beim Kauen, geschützt werden. Unter dem Sammelbegriff Teleskopkrone werden sämtliche Ausführungen von Doppelkronen zusammengefasst, was zahnmedizinisch nicht ganz korrekt ist, hier werden Teleskopkronen weiter unterschieden in parallelwandige Teleskopkronen, Konuskronen und Resilienzteleskopkronen. Die sichtbare Außenkrone kann mit Kunststoff verblendet werden, um sie optisch den übrigen Zähnen anzugleichen. Eine Keramikverblendung ist jedoch nicht möglich, da diese den Spannungen, die beim Einsetzen und Herausnehmen des Zahnersatzes auftreten, nicht dauerhaft standhält.


Teleskopprothese

Vielleicht die verbreitetste Methode verloren gegangene Zähne zu ersetzen. Für diese Art von Zahnersatz werden einzelne Zähne genauso beschliffen, wie für eine Krone. Der Zahntechniker stellt jetzt eine dünne Kappe her, die den Zahnstumpf gerade mal abdeckt, aber diese Kappe wird mit Hilfe eines Fräsgerates in die Form eines Zylinders gebracht.

Alle Wände sind jetzt gerade und vollkommen parallel. Auf diese Kappen stellt das Labor nun ein exaktes Gegenstück, welches von aussen aber genau in die alte Form des Zahnes gebracht wird. Beide zusammen ersetzen jetzt die verloren gegangene Zahnsubstanz. Jetzt hat man den Vorteil, dass diese Kronen aus zwei Teilen bestehen, das heißt an die äußere "Kappe" können jetzt die fehlenden Zähne angebracht werden, wie bei einer Brücke. Sind zu viele Zähne zu ersetzen, stellt man zusätzlich ein Metallgerüßt zur Verstärkung her. Jetzt kann man die gesamte Prothese herausnehmen und wieder über die im Mund verbliebenen Kappen einsetzen. Dieses Verfahren ist besonders gut verträglich für die beschliffenen Zähne und ist sehr angenehm, da es keine sichtbaren Metallteile gibt.


Totalprothese

Eine Total- oder Vollprothese ist ein Zahnersatz bei vollständigem Zahnverlust in einem oder beiden Kiefern und wird häufig auch als Gebiss oder "dritte Zähne" bezeichnet. Der herausnehmbare Zahnersatz ermöglicht es dem Patienten, wieder wie gewohnt zu kauen und zu sprechen, zudem sorgt diese zahnmedizinische Versorgung optisch für ein natürlich wirkendes, ästhetisches Ergebnis.

Die Vollprothese besteht aus einer Prothesenbasis aus zahnfleischfarbenem Kunststoff, die auf den natürlichen Strukturen des Zahnfleisches und des Kieferknochens aufliegt und durch Unterdruck daran anhaftet. Auf dieser Basis sind künstliche Zähne aus Kunststoff oder Keramik eingearbeitet, die Kaukräfte werden so gleichmäßig auf den Kieferknochen verteilt. 

Auch die "Dritten" brauchen tägliche Pflege und Reinigung, und auch der regelmäßige Gang zum Zahnarzt ist bei einer Totalprothese wichtig, damit dort der Sitz kontrolliert werden kann.


Verbindungselement

Als solche werden verschiedene industriell gefertigte feinmechanische Elemente bezeichnet. Sie bestehen im Wesentlichen aus zwei Teilen.

Der eine Teil wird fest im Mund des Patienten verklebt und der zweite Teil wird an dem herausnehmbaren Zahnersatz befestigt. Durch die genaue Passung hält der Zahnersatz dann fest im Mund und kann wieder entnommen werden.


Vollkeramischer Zahnersatz

In den letzten zehn Jahren hat es in der Zahntechnik enorme Entwicklungssprünge gegeben. Heute ist es mit der Hilfe modernster Techniken und Computer-Programmen möglich, nahezu jede Art von Zahnersatz aus zahnfarbenen Keramiken zu fertigen.

High-tech Materialien und modernste Fräsmaschinen machen es heute möglich Inlays, Kronen und Brücken ganz aus zahnfarbenem Material anzufertigen.


Vollprothese

Im Laufe des Lebens verlieren die meisten Menschen ihre Zähne. Dann sind Vollprothesen die verbreitetste Art diese wieder zu ersetzen.

Fehlende Zähne und Zahnfleisch, das sich zurückgebildet hat werden durch Kunststoffe ersetzt, die der Natur perfekt nachgebildet sind. Selbst diesen Fall kann man so gut lösen, dass niemand die künstlichen Zähne erkennt und das die Kaufunktion wieder hergestellt wird.


Zirkonoxid

Zirkonium- oder kurz, Zirkonoxid zählt zur Gruppe der Oxidkeramiken, die im Gegensatz zu Silikat- und Feldspatkeramiken eine höhere Biegebruchfestigkeit und Risszähigkeit aufweisen und sich deshalb hervorragend zur Herstellung von vollkeramischen Kronen- und Brückengerüsten eignen.

Zirkonoxid zeichnet sich durch eine gute Röntgenopazität, hohe Ästhetik und ausgezeichnete Biokompatibilität aus. Die funktionelle Belastbarkeit ist aufgrund hervorragender physikalischer Werte überdurchschnittlich hoch.